HEx Krakau

Die Freunde des Bauingenieurwesens waren im Herbst 2016 von polnischen Studenten der Politechnika Krakowska eingeladen, die Stadt Krakau (Kraków) zu bereisen. 18 Studenten und Studentinnen haben sich also auf den Weg in die Woiwodschaft Kleinpolen begeben. Nachdem das ganze Gepäck (inklusive Sicherheitsschuhe versteht sich) in den Kleinbussen verstaut war, fuhren die zwei 9-Sitzer Busse in Richtung polnischer Grenze.

Sieben Stunden später war das Ziel erreicht und das schöne Deco Hostel bezogen. Nach einer Stunde des Ausruhens marschierte der Trupp los zum ersten Programmpunkt: Eine Stadtführung unserer Gastgeber. Jakub, Adam und Ewa führten uns durch die wunderschöne Innenstadt der zweitgrößten Stadt Polens. Im Anschluss daran lud uns die Universität zum exklusiven Abendessen in einem der renommiertesten Lokale der Stadt ein.

Die zwei Schrägseilbrücken nahe KrakauAm nächsten Morgen führte unser Weg erstmals auch an die Universität, wo uns der Dekan Andrzej Szarata herzlich empfang und uns die Fakultät vorstellte. Unsere Gastgeber Jakub und Adam stellten uns im Anschluss ihre Studentenorganisationen vor und führten uns über den Campus. Wir konnten das Massivbau-Labor begutachten und ein beeindruckendes Labor für Passivbauweisen kennenlernen, das unter realen Bedingungen unterschiedliche Abstimmungen von Gebäudeteilen und -Technik auswertet. Für das Labor wurde eigens ein 6-stöckiges Gebäude errichtet.

Anschließend wurden wir mit dem Bus zur ersten Baustelle befördert: Die im Bau befindliche Schnellstraße 7, die Polen in der Nord-Süd-Achse durchquert und dabei Städte wie Krakau, Warschau und Danzig verbindet, überquert bei Krakau die Weichsel. Diese Herausforderung wird gelöst durch zwei Schrägseilbrücken, pro Fahrtrichtung eine. Der Bauleiter zeigte uns das beeindruckende Bauwerk und den aktuellen Baufortschritt im Detail und beantwortete alle Fragen mit Geduld und Fachkenntnis.

Die neue Bahnbrücke in Krakau

Natürlich sollte dies nicht die einzige Baustellenbesichtigung für diesen Tag sein. Nach einer kurzen Stärkung in der Mensa der Universität bewanderten wir die 2 Kilometer lange Baustelle einer Bahn-Brücke in der Stadt, die durch eine bessere Anbindung des Umlandes an den öffentlichen Nahverkehr helfen soll, den alltäglichen Innenstadt-Stau in Krakau zu mindern.

Da Adam dort mitwirkt, hatte er einen guten Einblick in die Baustellenabläufe und die Planung und konnte uns viel über „sein“ Projekt erzählen.

Am Freitagabend hatten wir die Möglichkeit, gemeinsam mit unseren neuen polnischen Freunden das Krakauer Nachtleben zu erkunden.

Am Samstag fuhren wir nach einem guten Frühstück im Hostel zum Salzbergwerk Wieliczka. Eine freundliche und kompetente Führerin begleitete uns durch die Schächte und erzählte uns viel über die Geschichte, die Grotten und Kapellen der historischen Mine. Insgesamt verbrachten wir drei Stunden „unter Tage“ und ließen es uns nicht entgehen, den Salzgehalt der Schachtwände unter anderem mit dem Wegproviant zu testen.

Das Abendessen nahmen wir im jüdischen Viertel Krakaus ein, dem Kazimierz. Eine vielfältige Auswahl zu guten Preisen ließ keine Wünsche offen. Zum Abschluss des Tages durften wir alle noch unser Können am Billardtisch beweisen.

Der folgende Vormittag stand uns zur freien Verfügung, ehe wir an dem Tor der Krakauer Burg Wawel zusammen kamen. Diese ist gelistet unter dem UNESCO Weltkulturerbe und hat sich diesen Titel wohl verdient. Im Anschluss führten uns die Gastgeber zu einigen Bauwerken auf der anderen Flusseite nach Podgórze. Die Vater Bernatek Fußgänger-Brücke ist nicht nur optisch ein Meisterwerk, auch technisch wurden einige beeindruckende Kniffe angewendet. Die Cricoteca an der Weichsel besteht aus einem spannenden zeitgenössischen Neubau, der sich um und 

über ein zweigeschossiges Satteldach-Gebäude legt. Es beherbergt eine interaktive Ausstellung und Kulturfläche zu Ehren des Künstlers Tadeusz Kantor.Ein Interkulturelles Bowling zusammen mit vielen polnischen Studenten rundete den Tag ab.

Die Freunde vor dem Kongresscenter

Bevor wir am Montag unsere Heimreise antraten, durften wir noch das moderne Kongresscenter der Stadt besichtigen, von dessen Foyer man einen sehr schönen Ausblick auf den am Tage zuvor besichtigten Wawel hat.

Der Neubau bietet an einem exponierten Standort viele flexible Tagungsmöglichkeiten, Fläche für Theater, Modeschauen etc. sowie den modernsten Konzertsaal der Stadt. Nach einem anschließenden Gruppenbild und einer emotionalen Verabschiedung von unseren Gastgebern fuhren wir entspannt zurück nach Dresden zurück.

Die Freunde des Bauingenieurwesens der TU Dresden bedanken sich auf diesem Wege erneut für die Gastfreundschaft der Fakultät Bauingenieurwesen der Politechnika Krakowska sowie der beiden Studentenorganisationen “Conkret” und der Forschungsgruppe Brückenbau. Dem Momentum Magazin sei ein besonderer Dank für seine Unterstützung der schönen Reise beschieden.

 

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